
Ein Artikel von "Hiroshige" (Mod. im PITT-Force Foum):
Ein Gespenst geht um in Europa, so schrieb es einst Karl Marx. Dieses Gespenst ist noch da und es geht nicht nur in Europa um, sondern in der ganzen Welt. Es ist aber nicht das Gespenst des Kommunismus, sondern das einer Veränderung.
Die Finanzmärkte stagnieren, wissen nicht, ob sie nach unten oder oben sollen, unsichere Zeiten, vermeintliche Staatspleiten, Finanzblasen, Überschuldung, demographischer Wandel, alte Wertvorstellungen brechen nieder. Und was bleibt übrig?
Wohin geht der Mensch?
Das Gefühl das es so nicht weiter gehen kann setzt sich immer mehr durch, die Kluft zwischen arm und reich, oben und unten wächst. Doch was kommen wird ist ungewiss, alles was man sagen kann, wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten. Heute die Finanzkrise, gestern der atomare Holocaust, die Welt stand schon immer am Scheitelpunkt, es war schon immer zu spät. Dennoch sind wir noch da, auch wenn wir uns alle immer mehr an den Rand katapultieren. Mag der thermonukleare Holocaust heute nicht mehr die unmittelbare Bedrohung sein, so ist es der Klimawandel, die Ausbeutung der Erde als elementares Problem, die schon angesprochenen wirtschaftlichen Probleme als Verursacher, neue Länder wollen ihren Teil vom Wohlstand haben und wir hier im Westen müssen uns auf Veränderung einstellen. Bei gesättigten Märkten wohl auch auf ein Umdenken des ewigen Wachstumsdogmas, des Wohlstandes auf den Kosten anderer.
Dies sind nur die großen Probleme, an diesen kann man als einzelner vielleicht nur wenig bis gar nichts ändern. Doch sind wir nicht zum zusehen verdammt, wir haben es selbst in der Hand. Noch nie gab es in der westlichen Welt so viel Wohlstand, so viel Freiheiten für den einzelnen, so wenig gesellschaftliche Dogmen und dennoch nutzen die meisten Menschen diese Möglichkeiten nicht. Sie halten sich selbst gefangen in einer alten Wertvorstellung, in ideologischen Grabenkämpfen, sie ersetzten alte und starre Ansichten durch neue, welche sie dann ebenfalls zur starren Doktrin verkommen haben lassen. Frei nach Nietzsche:
„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“
(Werk: Jenseits von Gut und Böse, Aph. 146)
So wurden die Fesseln der alten Ordnung nur durch eine neue ersetzt, so sind wir keine Kinder mehr einer nationalistischen Rasseideologie oder eines Weltproletariats, sondern die scheinbar geheilten Jünger. Doch jede Revolution frisst ihre eigenen Kinder. Hat man sich nach 1945 in den Segen des Wohlstandes geflüchtet, welcher auf Besitz thront und dann in den 60er und 70er Jahre gegen den Militärisch-Industriellen Komplex auf die Straße gemacht glaubt man mit dem Marsch durch die Institutionen und dem wegfegen des Muffs unter den Talaren endlich das neue Zeitalter ein zuleiten, doch es ist anders gekommen.
Vielleicht ist man durch die Institutionen marschiert und hat einige Dinge bewegt, doch das große Ganze ist gleich geblieben. Die westliche Welt hat ihren Wohlstand vermehrt, doch der Rest blieb nicht nur außen vor, sondern diente geopolitischen Interessen als Spielball. Diktaturen wurden unterstützt solange es sich wirtschaftlich gelohnt hat, und die ewige Angst vor den bösen Sowjets hat dafür gesorgt, dass man nie ernsthaft die Systemfrage gestellt hat.
Doch heute sind sich selbst viele Finanzexperten einig, dass es mit dem exponentiellen Wachstum so nicht mehr auf Dauer weitergehen kann. Wir müssen alle umdenken. Dieses Bewusstsein, dass wir an einem Scheitelpunkt stehen ist bei immer mehr Menschen vorzufinden, nur was kommt, das ist offen. Wenn aber genug bemerkten das etwas nicht stimmt werden sich irgendwann auch einige an einen Tisch setzen und nach Lösungen suchen. Aber es geht nicht nur um eine Veränderung des großen Ganzen, sondern auch darum welche Konsequenzen wir für unser eigenes Verhalten ziehen.
Sieht man sich nur einmal an, wie sich die körperliche und geistige Verfassung der Menschen im Verhältnis zum wachsenden Wohlstand entwickelt, kommt man nicht an dem Gedanken vorbei, dass dort etwas in die falsche Richtung läuft. Je besser wir versorgt sind, je mehr Güter wir besitzen, je mehr wir von schwerer körperlicher Arbeit entbunden sind und immer bessere medizinische Versorgung haben, desto mehr gerät unser Körper und damit unser Inneres aus dem Gleichgewicht.
Burnout, Allergien, Fettleibigkeit, Haltungsschäden, Rückenschmerzen. Wir befinden uns immer mehr am Limit und das wirkt sich auf unser innerstes, auf unsere Geistes- und Seelenverfassung aus.
Hierzulande pflegt man sein Auto mehr als einen Körper, dabei ist der Köper das einzige, was uns unser ganzes Leben lang begleitet doch bekommt er mehrheitlich die geringste Fürsorge. Betrachtet man das Ganze als ein Haus so ist der Körper das Fundament, kein Haus kann auf einem morschen oder schiefen Fundament bestehen, die Risse in der Fassade, die Löcher im Dach, dies alles sind nur kleine Reparaturen. Da rennt man zum Arzt, bekommt eine Kur verschrieben oder geht zur Reha, probiert sich in irgendwelchen obskuren Hausfrauen-Diäten. Redet von Entgiftung und Schlacken im Körper. Entweder macht man unbekümmert weiter, wird fetter und warten auf den unvermeidlichen Kollaps, oder man möchte etwas dagegen tun und schließt sich seltsamen esoterischen Heilslehren an und eifert rustikalen Mythen nach.
Unser Körper als evolutionäres Produkt ist nicht für das Leben, welches wir heute führen ausgelegt, die letzten 150 Jahre des Industriezeitalters sind nichts, was die ursprüngliche Funktion so schnell außer Kraft setzen kann. Das heutige Leben schadet uns mehr als es uns nützt. Nun mag der Einwand kommen, dass wir heute länger leben als noch vor 200 oder 300 Jahren, aber soll das gelten um nichts gegen die modernen Zivilisationskrankheiten zu tun? Gegen die explodierenden Gesundheitssysteme? Wie wollen wir in einer sich verändernden Welt bestehen wenn wir noch nicht einmal in der Lage sind, auf unseren Körper zu achten? Wie sollen wir je alle Potentiale unserer Existenz ausloten wenn wir schon von unserem Körper begrenzt werden? Wir sind keine rein geistigen Wesen, wie wollen wir unser volles Bewusstsein ansprechen wenn es schon daran scheitert unseren Körper vernünftig funktionieren zu lassen?
Bewegungsmangel und falsche Ernährung sind die Hauptursachen für die heutigen Gebrechen. Wir reagieren eben immer noch instinktiv. Der Hang zur Ruhe und das Verlangen nach Fettigen und Süßem sitzt in unseren Genen. Die ganze Lebensmittelindustrie ist darauf aufgebaut. Geschmacksverstärker und Zucker sind die heutigen Suchtmittel.
Daher müssen wir ein neues Bewusstsein für uns selbst, und damit auch für unseren Körper zurück-erlangen. Unseren Körper lassen wir verwesen und unseren Wohlstand vermehren wir, doch sind wir zufriedener geworden? Hat sich unser Innerstes zu einem Besseren gewandelt?
Hier müssen wir wohl passen. Können wir das große Ganze auch kaum bewusst verändern, so können wir dies doch mit unserer Einstellung. Unsere Einstellung aber kann nur dann voll zum Tragen kommen, wenn wir in unserem Geist uns vollkommen bewusst über uns selbst sind, und darüber, dass Körper und Geist sich durch eine universelle Einheit bedingen.
Unser ganzes Leben lang müssen wir gegen Widerstände antreten, Höhen und Tiefen überwinden. Den Hang zum Verharren im Status Quo müssen wir vermeiden, wenn wir uns weiterentwickeln wollen. Das ist leichter gesagt als getan. Darum ist es so wichtig, das aktive Sein in sein Leben einzubeziehen. Wir sollten lernen unseren Körper zu spüren, ihn zu verstehen, zu begreifen um am Ende mit ihm eins sein damit wir daraus Kraft schöpfen können im vollen Bewusstsein zu leben. Den Abbau der Muskulatur, das Herunterfahren des Stoffwechsels im Alter welches zu vielen Problemen führt und ältere Menschen mit Gebrechen überzieht und sie dahinter weiterhin aktiv zu sein, auch geistig. Viele ältere Menschen fallen in ein tiefes Loch wenn sie in den Ruhestand gehen, nicht, weil das Arbeiten so glückselig machend ist sondern, weil es viele aktiv hält. Sie haben eine geistige Aufgabe welche sie wach hält und so triumphiert der Geist über den Körper. Fällt diese Belastung für den Geist weg, und wird dem nichts entgegen gesetzt, erlischt er allmählich. Noch schlimmer ist es jedoch, wenn uns körperliche Gebrechen schon viel früher zu einer Passivität verdammen welche dann auch auf unseren Geist übergreift.
In unserer Gesellschaft ist das Wohlbefinden durch aktive, und damit schöpferische Körperlichkeit nicht die Meinung einer großen Mehrheit.
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir uns aus dem Dilemma der permanenten Unzufriedenheit mit unserer Umwelt, den Sorgen welche uns belasten, dem, dass wir Allem vielleicht nicht ein vollkommenes Ende machen können. Aber wir können dieses Dilemma doch stark einschränken beziehungsweise einem Perspektivenwechsel unterziehen. Junge Menschen ziehen immer aus, um die Welt zu ändern weil es so viele Dinge gibt, welche in ihren Augen falsch laufen, so viel wird getan damit man bestrebt ist die Rahmenbedingungen zu ändern, vielleicht gar die Leute zu besseren Menschen zu erziehen. Doch sind das immer Impulse welche von außen kommen und dann auf das Innere des Menschen wirken sollen. Wie wäre es, wenn wir damit anfangen, uns selbst zu ändern? Wenn wir selbstbewusster Leben, dann bleibt dies nicht ohne Auswirkung auf unser näheres Umfeld. Fangen wir an so zu leben, wie wir es von der Gesellschaft gerne hätten, leben wir so wie wir es wollen. Frei von den Konsumzwängen, frei von den geistigen Fesseln, treten wir ein in eine neue Stufe, in der wir in uns selbst ruhen und damit zum wirklichen Dreh- und Angelpunkt unserer Welt werden. Überwinden wir die Widerstände der Trägheit, der Fremdbestimmung, des Getrieben seins nach immer mehr, nach immer schneller. Fangen wir an uns selbst zu erkennen. Finden müssen wir uns nicht, weil wir nie weg waren, nur erkennen was wir sind, wer wir sind.
Menschen die auch aus Fleisch und Blut bestehen und doch so viel mehr sind. Schöpferisch, mit der Veranlagung Großes zu leisten, wenn wir es verstehen uns selbst zu überwinden. Unsere eigene Trägheit, unseren Hang zur Ruhe. Treten wir ein in eine Welt des Seins, in der wir unsere Kraft aus uns selbst ziehen.
Bauen wir uns selbst auf um damit dann vielleicht auf andere zu wirken, sie zu inspirieren damit diese Flamme übergreift und so allmählich für die Veränderung sorgt welche wir uns von politischen Reformen und ähnlichem erhoffen.
Die Frage ist, wie soll das gehen wenn doch schon jeden Tag die Menschen sich in Bewegung und Sport betätigen? Man muss sich klar darüber sein, dass wir Muskeln haben, ohne Muskeln geht nichts. Unser Körper ist ein Kraftwerk, aber es muss auch gepflegt werden. Unser Körper ist am Anfang mit einem VW Käfer zu vergleichen und wenn wir ihn trainieren, können wir daraus einen Porsche machen. Welches Auto, welcher Gegenstand, welche Maschine ist dazu in der Lage? Nur das Wunderwerk Mensch. Nur wir können durch Adaption mehr aus unserem jetzigen Ist rausholen, progressive Weiterentwicklung führt uns in neue Ebenen die wir bis dahin noch nicht gekannt haben.
Wenn wir unser volles Potenzial ausschöpfen wollen, müssen wir uns bewusst werden, wie unser Körper funktioniert, wie man ihn kräftigen kann, wie wir durch die Kontrolle über unseren Köper unseren Geist stimulieren können. Unser Innerstes durch unseren Körper, welcher bis zu unserem Tod immer da sein wird ausdrücken können. Unser Geist muss wie Wasser sein, Wasser kann jede Form annehmen und bleibt doch immer es selbst. Das Selbstbewusstsein, welches aus dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, durch die Erfahrungen symbolisiert wird.
Wer weiß, was er imstande ist zu leisten, wer seine Grenzen kennt, wer diese langsam nach oben schraubt kann in neue Ebenen vordringen, kann Erfahrungen machen, welche man nur durch das Sein der Bewegung erfahren kann und damit wiederum in eine innere Ruhe fußen. Mit vollem Bewusstsein am Leben zu sein und damit alle seine Möglichkeiten zu entfalten, was kann es Schöneres geben? Die Schönheit, welche aus dieser Art zu leben sprießt ist die Schönheit des Lebens, der Schöpferischen, des Überschreitens der Grenzen. Dies führt zu einer Zufriedenheit die in seiner reinsten Form auftritt, wenn man weiß, dass man etwas wahrlich Großes geleistet hat, jeden bewussten Gedanken ausgeblendet und nur existiert hat im großen Sinn des Lebens. Keine Gedanken, welche Dinge in Worte fassen und damit am Ende doch wieder begrenzen, keine Erzählungen, nur die reine Erfahrung, dass wir uns im Schwebezustand befinden, wenn wir mit unserem Körper und unserem Geist in Bewegung sind. In Harmonie und damit all das in einem winzigen Augenblick erreichen, nämlich die universelle Einheit unseres ganzen Wesens mit dem Leben für sich selbst. Alles andere zählt nicht mehr in diesem Moment, so klar ist selten etwas, wenn wir uns nicht mit all den Sorgen rumschlagen müssen sondern unseren Körper an seine Grenzen bringen durch den Willen welcher in uns ist.
Das Spüren der Kraft in uns, das Gefühl für die harmonische Bewegung, für den Widerstand welcher überwunden wird nur durch unseren Körper, durch unsere Muskeln, Sehnen, Bänder. Dieses Wunderwerk was unser Körper ist läuft in perfekter Harmonie auf eine Leistung zu und selbst unser Verstand denkt nicht mehr, er ist. Wir rufen alles ohne aktives Denken, ohne große Geistesmanifestation ab sondern lassen es fliesen, eins sein.
Bei allem Hochgefühl dürfen wir nicht vergessen, wir sind nicht immer in einem Zustand des sportlichen Leistungshöhepunktes, doch es ist möglich seinen Körper, jeden Muskel so bewusst zu spüren, dass man ihn aktiv ansteuern kann. Wenn man jeden Muskeln bewusst kontrollieren kann und damit das Zusammenspiel all dieser Muskeln zur Einheit bewerkstelligen kann, dann weiß man, was für ein Gefühl es ist zu leben, dieses Gefühl sich selbst bewusst zu sein, wenn man über die Kraft verfügt, willentlich da zu sein. Daraus schöpft man Vertrauen, Kraft und eine innere Zufriedenheit. Was braucht man noch groß mehr, wenn man spürt, dass man am Leben ist? Wenn man weiß, dass man aktiv ist und die Kraft in sich trägt, Dinge zu bewältigen? Dann wenn man stark ist, ist man nicht schwach. Wenn wir das Vertrauen in uns selbst haben, wenn wir unseren Körper und unseren Geist auf ein gesundes Level bringen, um damit mit offenen Herzen durch die Welt gehen kann uns nichts erschüttern, nichts all jener oberflächlichen Dinge, welche uns täglich zermartern mit ihren Illusionen und doch nicht zufrieden machen, obwohl sie das große Glück versprechen.
Ein Mensch der Vertrauen in sich selbst hat, weil er die Kraft seines Körper, das Bewusstsein darin erlebt hat der kann seinen Geist frei machen von all den kleinen Ängsten, welche uns täglich lähmen. Mit Kraft geht man aufrecht durch das Leben. Wer aufrecht durch das Leben geht, wird anders wahrgenommen, der muss sich keine Gedanken mehr machen, wie er ankommen könnte, er muss sich keine Statussymbole mehr kaufen, um sich damit die Anerkennung von Menschen zu erschleichen, welche ihm im Grunde egal sind. Warum Dinge kaufen, warum Karrieren anstreben, die einen nicht glücklich machen nur um sich damit dem Schein einer Anerkennung zu schaffen einer Gesellschaft die einen nur aufgrund dieser aufgesetzten Dinge akzeptiert. Sobald diese Statussymbole, das Auto, der Job, das Geld weg sind, sind auch diese Leute weg. Durchbrechen wir den Kreislauf indem wir unser Wesen auf das beziehen, was es ist. Indem wir das tun was wir lieben, in dem wir mit den Menschen Zeit verbringen die uns etwas bedeuten, indem wir die Trägheit in uns überwinden, in dem wir nicht nach Ausreden suchen warum Dinge nicht klappen, warum wir angeblich unten sind, warum wir nicht von irgend welchen Leuten akzeptiert werden. Damit müssen die Menschen aufhören wenn sie zufrieden sein wollen.
Es muss eine Änderung in jedem selbst vorgehen, es muss der Jugend etwas vorgelebt werden. Die Frage ist offen, ob jeder dazu in der Lage ist, ob jeder die Kraft und vor allem den Willen hat sich zu erheben. Die neue Welt darf keine Welt des Zwanges sein, das ist die alte schon. Die alte Welt, die auf Haben aufbaut, nicht auf dem Sein. Die darauf vertraut, dass wenige viel haben, indem sie den vielen Erzählen was sie bräuchten um glücklich zu sein. Den Leuten wird ein Leben versprochen, sie geben ihr Geld, ihre Arbeitskraft, ihre Leidenschaft, ihr ganzes Wesen hin um sich all die versprochenen Dinge leisten zu können, um sich all den Glitzer zu erwerben weil sie davon hoffen sich selbst zu erkennen, sich zu damit in eine Welt zu bringen in der sie so genommen werden wie sie sind. Sie vergessen, dass sie nur ein Leben haben, dass sie es sind, die über ihr Leben bestimmten sollten.
Dann wachen sie mit 40 Jahren auf, nennen dies eine Midlife Crisis und meinen noch einmal jung zu sein, indem sie all das nachholen, was sie sich damals nicht getraut haben. Da fangen sie an noch einmal Sport zu machen, auf sich zu achten und wollen es noch einmal wissen.
Solche Dinge könnte man vermeiden, wenn man immer schon danach gelebt hat bewusst das zu tun, was man liebt, mit all den Möglichkeiten welche einem vom Leben geschenkt wurden. Wenn man im Rahmen seiner Fähigkeiten das Beste aus sich rausholt muss man sich nicht irgendwann im hohen Alter fragen, wo das eigene Leben geblieben ist und warum man immer alles für irgendwelche Leute getan hat die einen noch nicht mal etwas bedeutet haben.
Es geht nicht darum sich weiter dem oberflächlichen Treiben hinzugeben sondern darum, von Anfang an aktiv ein bewusstes Leben zu führen. Je mehr Menschen sich darüber im Klaren werden, je mehr das Recht der Menschen auf persönliche Freiheit, auf individuelle Entfaltung wahrnehmen, umso eher muss sich die Gesellschaft ändern. Sie kann die Menschen nicht mehr in die Abhängigkeit treiben einer Welt in der man nur etwas ist, indem man sich schindet damit ein paar wenige davon große Vorteile haben.
Unsere Gesellschaft, welche im Wandel ist muss dazu übergehen den Mensch als einzelnes Wesen von Anfang an wahrzunehmen und unsere Erziehung muss darauf ausgerichtet zu sein, dass wir diese Möglichkeiten vollkommen bewusst wahrnehmen, so frei und unabhängig zu sein wie nur möglich ohne dabei die Gefühle und Grenzen anderer zu verletzen. Man darf die Leute nicht mehr versklaven. Die Sklaverei besteht darin, Versprechungen zu machen, welche auf inneren Bedürfnissen beruhen und dann mit Illusionen des Habens von Gütern und dem Erschaffen einer Kariere zu tun haben.
Man ist weder sein Job, noch sein Auto, noch das trendige Shirt welches man trägt, oder das Umfeld in dem man sich bewegt. Nimmt man all das dem Menschen weg, sieht man ihn, nackt wie er ist, das ist er. Die meisten sind blass und schwach. Wohl dem, der stark ist. Wer stark dadurch ist, dass er immer er selbst war, auch wenn man ihm alles nimmt. Der gelernt hat, aktiv zu sein, der gelernt hat sich seiner selbst bewusst zu sein. Jemand der die Kraft in sich spürt, welcher das Vertrauen hat mit seinem Körper und seinem Geist nicht von all den Versprechungen abhängig zu sein, weil er sich selbst genügt.
Wer sich selbst genügt, wer sich selbst achtet und sich selbst liebt, der kann dies auch anderen entgegen bringen. Bin ich mit mir selbst zufrieden, liebe ich mein Leben und ertrage mein Wesen, meinen Körper so strahle ich das aus. Diese positive Ausstrahlung ist die Kraft welche andere inspirieren kann ebenfalls mehr aus sich zu machen, sie ist die Triebfeder der neuen Revolution welche aus uns selbst kommen muss. Werden wir uns darüber im Klaren, dass es schön ist, Mensch zu sein, dass es schön ist, am Leben zu sein, und dass es ebenfalls schön ist, einen Körper zu haben. Leugnen wir nicht diesen Teil unseres Wesens, unsere Triebe, unsere Sexualität. Wie oft wurde uns gerade von den großen Religionen eingeredet, das Fleisch sei Sünde, dabei ist das Fleisch die Essenz der Schöpfung.
Akzeptieren wir unseren Körper mit all seinen Konsequenzen. Viel zu lange schon leben wir in einer Welt, in der Dinge aussagen, wer oder was wir sind, und nicht wir selbst. Werden wir aktiv und damit sind nicht die glatten Werbebilder gemeint welche digital nachbearbeitet wurden oder Hungermodels, sondern ein gesundes Bewusstsein für uns. Machen wir uns klar, dass der Körper keine reine Hülle ist, machen wir uns klar, dass auch zählt, was wir an Lebensmitteln zu uns nehmen, getreu dem alten Credo: „Du bist was du isst.“
Mag diese reine Fixierung auf den Körper befremdlich wirken, so gehört er dennoch dazu zur universellen Einheit unserer Existenz. Ob es ein Leben nach dem Tod gibt, Wiedergeburt, dies sind Dinge welche sich weit über das erstrecken was ich in der Lage zu erfassen bin. Was ich aber weiß, wenn ich mein Leib vergesse, indem ich ihn verkümmern lasse, tu ich damit weder meiner Seele noch meinem Geist einen guten Dienst.
Daher ist es das natürlichste der Welt wenn man es ohne falsche Dogmen betrachtet, dass wir uns in unserem Körper wohlfühlen sollten. Das wir uns darüber klar werden müssen, am Leben zu sein.
Der Hang zur Passivität, welche sich durch die Trägheit äußert, bringt uns nicht weiter, nach Feierabend auf das Sofa setzen und nichts mehr tun, dies mag schön sein, auf Dauer schadet es uns mehr als es uns voran bringt. Überwinden wir erst einmal diesen toten Punkt der Ruhe, und damit ist nicht die innere Ausgeglichenheit gemeint, wird es bald Teil unseres Seins. Wir sind aktiv, wir sind in Bewegung, wir sind dabei stärker zu werden. Nur so können wir uns weiterentwickeln, nicht indem wir passiv darauf warten, dass etwas passiert, am liebsten noch von außen. So sind wir am Ende immer nur getriebene, mit den oben genannten Lügen des Habens, des Konsums. Wir sind Getriebene nach immer mehr, immer schneller. Nach Gütern welche uns weder in der Charakterlichen Entwicklung, noch in der Zufriedenheit weiterbringen sondern wir reagieren immer nur anstelle zu agieren. Wenn sich die Umstände ändern sollen, so können wir nicht darauf vertrauen, dass sie es irgendwann von alleine zu unserem Wohlgefallen tun, nein wir müssen selbst aktiv werden, unser Leben gestalten. Dies am Ende durch das volle Bewusstsein über uns selbst. Dazu gehört auch, uns unserer Triebe klar zu werden, unserer Sexualität. Brechen wir die Dogmen, welche diese Körperlichkeit verdammen und als schlecht ansehen. Wenn Mann und Frau zusammen liegen und eine Einheit finden, ohne all diese gesellschaftlichen Regeln, welche eine angebliche Moral darstellen und am Ende nur dazu dienen, uns zu kontrollieren.
Worum geht es den meisten Menschen im Leben? Was hätten sie am liebsten? Sie würden gerne Dingen nachgehen können, welche sie gerne tun, welche ihnen Freude bereiten. Vor allem aber sehnen sich viele nach einem erfüllten Sexualleben. Wir dürfen uns hier nicht vom Druck der Medien und des Konsums blenden lassen, welche zwar propagieren „sex sells“, zuletzt aber doch nur für mehr Verwirrung sorgen.
Der Traum von ewiger Liebe, von Glückseligkeit bis ans Ende aller Tage, das wird so brechen, wenn wir uns selbst bewusst werden. Um uns aber selbst bewusst zu werden, müssen wir insbesondere aber selbstbewusst sein. Das Selbstbewusstsein kommt wie schon beschrieben aus Achtung und Liebe für sich selbst, und dies geschieht wenn man auch seinen Körper hegt und pflegt, ihn aktiv am Leben hält und so Platz lässt seinen Geist zu stimulieren. Dann, und nur dann können wir aufrichtige Liebe unseren Mitmenschen gegenüber entgegen bringen. Machen wir uns klar, dass es für viele Menschen keine ewige Zweisamkeit geben wird, befreien wir uns von den verlogenen Balztänzen. Wenn wir uns gegenseitig begegnen, als Mann und Frau, dann ist der erste Gedanke nicht der anregende Gespräche zu führen oder gar schon das Familienglück zu planen. Es geht darum unserem Körper zu folgen, dennoch tanzen wir um das ganze herum. Es wird ewig geredet, verabredet, nach möglichen Interessen gesucht, um alle Bedingungen im gesellschaftlichen Kodex zu überprüfen und immer noch nicht bei unserem eigentlichen Begehren angekommen zu sein. Wenn es dann nach unzähligen Versuchen geklappt hat doch zum eigentlichen Thema, dem Sex zu kommen zerbrechen anschließend oft all die schönen Träume des perfekten Partners, wenn man länger miteinander zu tun hat. Da wäre es am einfachsten, wir hätten ein besseres Bewusstsein für uns selbst und unseren Körper, dann könnten wir seinem Verlangen nachgehen und aus dieser einfachen Sache bei gemeinsamer Zufriedenheit eine Basis schaffen welche für ein mögliches längeres Glück andauert.
So verkrampft, wie immer getan wird, so offensichtlich ist es, wenn es im Bett nicht klappt, klappt es auf lange Sicht auch nicht mit einer Partnerschaft. Klappt es dagegen im Bett, muss es zwar nicht in der Beziehung klappen, dennoch sind beide Seiten schon mal zufrieden. Ob der Wandel weg von einem monogamen Ideal zu mehr offenen Beziehungen geht, der Trend geht jedenfalls in diese Richtung. Dennoch streben die meisten Menschen eine Stabilität für mehrere Jahre an. Aus evolutionärer Sicht sind die Instinkte welche uns Binden solange aktiv bis Phase der kritischen Aufzucht des Nachwuchses überschritten wurde. Ob es anschließend länger hält, hängt von vielen Faktoren ab. Ganz sicher wird es nicht halten, wenn die Partner unzufrieden mit ihrer Sexualität sind. Die gesellschaftlichen Zwänge, welche Menschen früher dazu veranlasst haben, dennoch zusammen zu bleiben sind nahezu weggebrochen. Mit dem Selbstvertrauen in uns und unseren gesunden Körper, können wir auch das Selbstvertrauen über unsere Sexualität zurückgewinnen und somit einen weiteren Schritt in Richtung einer positiven individuellen Entfaltung machen. Damit machen wir uns auf in eine Welt in der die meisten Zwänge allmählich immer mehr verdrängt wurden. Diese Zwänge, dieses Verdammen des Körpers, des Fleisches Dienst in alter Zeit immer dazu Macht auszuüben, die Menschen zu beherrschen. Ihnen zu sagen, was in den Augen der oberen Herren Recht und Unrecht ist, was sie zu tun hatten um ihre Sünden zu beruhen, was sie heute zu tun haben um glücklich zu sein. Verdammte die Kirche in Europa einst den Körper und die Sexualität, so werden wir heute damit überschwemmt, und dennoch sind wir nicht freier. Wir leben in keiner Welt in der sich Frau und Mann frei begegnen, sondern in der ihnen all die Verlockungen zwar angepriesen werden, aber mit der Lüge das es nur über Konsum geht, über den Kauf von Dingen. Nur dann wären sie attraktiv, nur dann würden sie einen Partner finden, ein glückliches Sexualleben haben. Überall wird man damit bombardiert, schlussendlich werden davon aber die meisten nicht zufriedener. Sie werden eher verwirrter, sie verlieren den Bezug zum Wesentlichen. Sie verlernen auf ihr innerstes zu hören, verleugnen die Signale ihres Körpers. Erschlagen mit den Heilsversprechungen der Werbung vergessen sie, dass es am Ende nur Nahrung für ihre Illusionen ist, ohne ihr Innerstes zu berühren, ohne sie dem, was sie sich insgeheim erhoffen, näher zu bringen. Zufriedenheit mit ihrem selbst, Zufriedenheit mit ihrem Sexualleben.
Daher ist es dem Wandel der Zeit geschuldet, die alten Fesseln über Bord zu werfen. Denn am Ende läuft es immer nur auf das eine hinaus, wer sich in seiner Haut wohlfühlt, der ist zufrieden, der geht mit Leichtigkeit an Dinge heran und erfreut sich des Lebens. Solche Menschen sind noch selten, werden oft als Außenseiter gesehen, dennoch strahlen sie eine tiefe innere Gelassenheit aus, welche nicht geleugnet werden kann und damit wirken sie umso anziehender. Wir müssen uns von den eingeredeten Sorgen und Ängsten befreien und damit ein reineres Leben führen. Wir müssen uns klar darüber werden, dass wir aktiv etwas für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden tun müssen. Darauf zu achten, welche Nahrungsmittel wir zu uns nehmen, möglichst naturbelassen und so wenig verarbeitet wie möglich. Niemand möchte hier etwas verbieten, nur macht die Dosis das Gift. Es muss ebenfalls eine Veränderung stattfinden in dem Selbstverständnis der Menschen. Keine Definition mehr über den Status welchen man durch den Besitz erlangt, sonder die Anerkennung welche man als vollständige Persönlichkeit von seiner Umwelt erzählt. Durch das volle Einbringen seiner Persönlichkeit erhält man ein Selbstvertrauen ohnegleichen, eine Zufriedenheit wie sie unsere heutige Gesellschaftsform nicht bieten kann. Das Bewusstsein für unseren Körper, das Kräftigen desselbigen und damit die Garantie für Gesundheit und ein langes Leben sind die Bausteine. Die Trägheit darf nicht gestützt werden mit fadenscheinigen Argumenten, man kenne hier oder dort jemanden der sich nie bewegt, nur geraucht und nur schlecht gegessen hat und trotzdem 100 Jahre alt wurde. Mag es solche Fälle geben, die Regel sieht anders aus. Die zunehmende Zahl an Übergewichtigen, der Geburtenschwund wird unsere Gesellschaft ebenso Wandeln wie die Herausforderungen der Integration, des Klimawandels, der Verschuldung der Staaten, und den gesättigten Märkten im Westen.
Das Menschenbild stand immer vor einem Wandel, war es früher eingebettet in die göttliche Ordnung und der einzelne war je nach gesellschaftlichem Stand mehr oder weniger Wert, so hat sich dieses Bild bis in unsere Zeit radikal gewandelt. Nichts ist mehr absolut, alles kann und wird mitunter in Frage gestellt. Solche Umstände sorgen für Verwirrung, wenn nichts absolut ist, nichts determiniert, es keine höhere Ordnung, keine universelle Heilslehre mehr gibt. Was bleibt dann übrig?
Ziemlich wenig, was den Menschen Orientierung geben kann, doch ist es gleichzeitig eine große Revolution in Richtung Freiheit. Wenn nichts mehr absolut ist, nichts mehr für alle Zeit vorgegeben ist, können wir mit Mut eigene Wege beschreiten. Einige wenige waren schon immer Pioniere und wurden von ihrer Umwelt belächelt oder schlimmeres, dennoch hat dieser Pionierdrang die Menschheit nach vorne gebracht. Was wir aber haben, ist, dass wir existieren. Ob das real ist oder nicht spielt in meinen Augen überhaupt keine Rolle, die Realität, wie wir sie begreifen ist das womit wir leben müssen. Diese Realität ist immer mehr dazu übergegangen, jedenfalls in den westlichen Kulturen, die Individualität des Einzelnen zu erkennen.
Es liegt an uns, das Beste aus den Möglichkeiten zu machen, aus unserem Leben und damit aus dieser Welt. Werden wir aktiv, erlangen wir das Bewusstsein. Die Möglichkeiten, welche sie uns heute bietet, sind noch lange nicht ausgeschöpft. Wir müssen nicht mehr um unser tägliches Überleben kämpfen und dennoch befinden wir uns in so vielen Abhängigkeiten wie schon lange nicht mehr. War das Leben zu früheren Zeiten zwar hart, so war es doch übersichtlich und gab mit seiner klaren Weltsicht Trost. Vor allem aber konnte man nach getaner Arbeit auf etwas Geschaffenes zurückblicken. Heute fehlt diese Komponente vollkommen, die meisten Menschen gehen zur Arbeit, aber sie sehen nie ein Ergebnis, sie schaffen vielleicht einen Mehrwert, aber dennoch haben sie nichts in der Hand. Sie sehen kein gebackenes Brot, kein fertiges Haus, keine Möbelstück welches entsteht.
Die Verlorenheit des modernen Menschen liegt darin, dass er nicht weiß wo hin er geht, noch, wo er herkommt, noch was er tut. Er sieht nicht die Ergebnisse seiner Arbeit, er hat keine höhere Ordnung mehr.
Das Ziel sollte sein, mit diesen Anforderungen die Bedingungen zu gestalten, in denen wir morgen Leben wollen. Unser materieller Überfluss sollte uns eigentlich frei machen, unsere technischen Errungenschaften sollten das Arbeiten leichter machen. Stattdessen wird alles immer schneller, immer mehr, immer hektischer. All der Fortschritt hat keine wirkliche Befreiung gebracht.
Doch wir können uns selbst befreien, wenn wir uns selbst erkennten. Wenn wir wissen wie unser Körper funktioniert. Wenn wir uns in die universelle Ordnung einfügen und nicht mehr als abstrakte Einzelwesen sehen. Der Zusammenhang aller Dinge, tot wie lebendig, dass alles Eins ist im großen Ganzen muss von uns erkannt werden. All das Forschen und Zerlegen der Dinge in ihre kleinsten Teile hat uns nicht weitergebracht, jedenfalls nicht so weit wie erhofft. Wir müssen erkennen, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile und es eine Kraft im Universum gibt, welche so groß ist dass sie alles Begreifbare übersteigt. Ob es nun Gott ist, Äther, eine Energie, es gibt einen größeren Zusammenhang der Dinge.
Wir als Menschen müssen lernen, wie wir selbst „funktionieren“ wie wir mit unserem Körper und damit mit unserem ganzen Wesen in Einklang leben. Im asiatischen Kulturkreis gibt es die Idee, dass man über Kampfkunst, und damit über das immer bessere Kontrollieren seines Körpers zu einem besseren Menschen reifen kann. Dieser Ansatz, dass man erst die Beherrschung seines Körpers und damit die seines Wesens erlangen kann, sollte in meinen Augen der Weg sein. Dieser Weg über die Selbstüberwindung, über die Selbstbeherrschung macht uns frei von allen äußeren Zwängen und führt so am Ende zu einer Revolution im Ganzen.
Fangen wir an, uns selbst zu ändern, uns selbst mehr bewusst zu sein. So können wir am Ende vielleicht das Ganze ändern, auf jeden Fall aber werden wir dem Ganzen bewusster. Je mehr wir uns selbst bewusst sind, des Augenblickes in dem wir Leben, umso mehr können wir den Blick auf die wesentlichen Dinge in unserem Leben freilegen. Sollten wir jemals an den vollkommenen, reinen Blick für uns, und unserer Umwelt ankommen, können wir mit reinem Herzen unser Leben leben.
Kommentare
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Aug 19, 2011Posted By
Thomas...kann ich nur 100 Prozent zustimmen. Einer der besten Artikel die ich seit langem gelesen habe....